Pressereise// Wir starten unser neuestes Abenteuer entlang des Donautäler-Radwegs. Einem faszinierenden Fahrradparadies im Herzen des schwäbischen Donautals. Der der Radweg in Bayerisch-Schwaben führt durch die 3 Landkreise Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm.
Als sportliche Familie – mit unserem 2 Monate alten Baby und unserem quirliger Zweijährigen – freuen wir uns darauf, gemeinsam auf über 270 Kilometern bestens ausgeschilderter Radwege die abwechslungsreiche Natur und die kulturellen Schätze dieser Region zu entdecken.

Erste Radreise mit zwei Kleinkindern U3 – Kennst du schon den DonauTäler Radweg?
Die Strecke führt uns durch wunderschöne Landschaften in Bayerisch Schwaben, in denen die mächtige Donau und ihre 14 Nebenflüsse das grüne Palais der Flüsse erschaffen. Dabei radeln wir von charmanten Kleinstädten und idyllischen Dörfern auf Wegen, die uns immer wieder atemberaubende Ausblicke auf Flussauen, Seen, sanfte Hügel und historische Bauwerke bieten.
Die Region liegt im schwäbischen Donautal zwischen Ulm und Schwenningen, mit einem Höhenunterschied, der vor allem in den sanften Anstiegen spürbar ist, aber insgesamt für gemütliches Radfahren und entspannte Genusstouren prädestiniert ist.
Das milde Klima des Donautals überzeugt und lädt das ganze Jahr über ein: Warme Sommertage laden zum Radeln und Picknicken in der Natur ein, während kühle, klare Morgenstunden und angenehme Abende auch für entspannte Touren in der Nebensaison ideale Bedingungen schaffen.
Zwischen Großstadt und Landleben
Besonders schätzen wir die familienfreundliche Infrastruktur entlang des Radwegs. Die ausgezeichnete Verkehrsanbindung – beispielsweise über die Bahnhöfe in Ulm, Neu-Ulm, Schwenningen, Langenau, Leipheim und Günzburg – ermöglichen es, flexibel zu starten oder Pausen einzulegen, ohne lange Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen. Für sportliche Familien wie uns, die auch mal eine längere Etappe planen, bieten sich zudem zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten und gemütliche Einkehrgelegenheiten an, die Erholung nach einem Zwischenstopp garantieren. Einige Hotels und Pensionen sind direkt an der Strecke.

Die Highlights des Donautäler-Radwegs sind vielfältig:
- Grüner Thronsaal: Hier fließt die Donau majestätisch durch die Landschaft und verleiht dem Radweg seinen unverwechselbaren Charakter.
- Klostergarten und Hofmühlen: Historische Stätten und idyllische Kulissen, die zum Verweilen und Staunen einladen.
- Kinderstube: Ein Bereich, der speziell auf die Bedürfnisse der kleinen Radler zugeschnitten ist und zahlreiche familienfreundliche Attraktionen bereithält.
- Wasserspiele: Erfrischende Pausen an plätschernden Bächen und Seen sorgen dafür, dass auch unsere Kleinen immer wieder neue Sinneseindrücke sammeln können.
Auf unserem Familienausflug werden wir nicht nur viel Radfahren, sondern auch Aktivitäten abseits des Sattels entdecken.
Ob beim Erkunden der vielen Kneipbecken, den historischen Sehenswürdigkeiten oder beim Verweilen in einem Restaurants – hier verschmelzen Aktivurlaub und klassischer Familienurlaub.




Komm mit auf unsere Entdeckungstour entlang des Donautäler-Radwegs.
Begleitet uns, wenn wir gemeinsam mit unseren Kindern das Radabenteuer genießen, die Natur in all ihren Facetten erkunden und das Gefühl erleben, ganz in der Region aufgehoben zu sein.
Unser Abenteuer auf dem Donautäler-Radweg – Tag 1 bis Tag 6
Wir starten unsere sechstägige Radtour auf dem Donautäler-Radweg voller Vorfreude in Neu-Ulm. Zwei Erwachsene, zwei Kinder und Minimalismus. Mit zwei Taschen und einem Rucksack machen wir uns mit unseren beiden Fahrrädern und dem Qeridoo Kinderanhänger gemeinsam auf den Weg!
Tag 1: Anreise und erste Etappe nach Langenau (ca. 23 km)
Unsere Tour beginnt mit der Anreise nach Neu- Ulm – einer Stadt, deren historische Architektur und lebendiges Flair uns sofort in ihren Bann ziehen. Von Ulm aus nehmen wir die ersten 23 Kilometer in Angriff und radeln entspannt in Richtung Langenau.
Zumindest war dass der Plan. 😉 Denn nach 18 Kilometern wurde mir klar, dass meine Komoot Planung fehlerhaft war, und wir in die falsche Richtung gefahren sind.
Also schnell ab zum Bahnhof und zurück auf Anfang um noch rechtzeitig vor dem Abend anzukommen.




Dieser kurze Abschnitt in die Gegenrichtung überzeugt uns mit seiner idyllischen Landschaft, ruhigen Landstraßen und zahlreichen kleinen Plätzen, an denen wir schnell pausieren können. Und einen großen See gab es ebenfalls.
Durch unsere ungeplante Verzögerung, schafften wir es leider nicht rechtzeitig vor dem Regen zum Hotel.
Umso glücklicher erreichen wir unsere erste Base, das Hotel “Weisses Ross”, das uns mit einem ausgezeichneten Abendessen empfängt. Das Hotel liegt nur wenige Meter neben dem DonauTäler Radweg und gehört auch zu den Legoland Partnerhotels.
Gerade mit Kindern ist der riesige Spielbereich neben dem Restaurant ein Traum.
Auch für Familien mit mehreren Kindern gibt es hier passende Zimmer. Unser Zimmer hatte ein separates Kinderzimmer, indem bis zu vier Kinder übernachten können.
Tag 2: Von Langenau bis Oberbechingen (ca. 44 km)
Am nächsten Morgen setzen wir unsere Tour fort – von Langenau radeln wir in einem Abschnitt von rund 44 Kilometern bis nach Oberbechingen. Die Strecke führt uns durch abwechslungsreiche Landschaften, die von Feldern, kleinen Wiesen und charmanten Dörfern geprägt sind. Auf diesem Abschnitt spüren wir den authentischen Charakter des Donautals, wo Tradition und Natur harmonisch zusammenfließen.
Diese Etappe war gespickt mit einigen Höhenmetern. Konstant ging es bergauf und bergab. Das kostete mit dem Gepäck doch ganz schön Energie und ich war froh, dass wir genug Dextro Riegel eingepackt hatten.
Auf dieser Etappe ist es ratsam sich genug Verpflegung einzupacken, da es wenig Möglichkeiten gibt etwas einzukaufen.
Dafür könnt ihr auf dieser Route den Höhlen und Eiszeitkunstweg bestaunen. Der ist ein absolutes Highlight für Groß und Klein.

Auch unsere Kleinen profitieren von den familienfreundlichen Rastplätzen, die uns Gelegenheit bieten, in ruhiger Umgebung neue Energie zu tanken und die Landschaft zu genießen. Wenn auch nur kurz, denn das Wetter ist wider Vorhersage erneut durchwachsen und wir landen erneut im Regen. 😉
Am späten Nachmittag gelangen wir an unser Ziel, das Landhotel Adler in Oberbechingen. Dieses Hotel liegt wirklich direkt auf der Route und begrüßte uns mit einem modernen Zimmer inklusive Küchenzeile.
Mit Kindern ist das Hotel besonders zu empfehlen, im angrenzenden Biergarten leben Gänse, Hühner und Schafe.


Tag 3: Von Oberbechingen bis Höchstädt (ca. 50 km)
Unser dritter Tag bringt uns über etwa 50 Kilometer von Oberbechingen nach Höchstädt. Dieser Tag bringt uns zum ersten Mal ans Limit. Aber wie sagt man so schön, Fortschritt beginnt am Ende der Komfortzone. 😉

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf zu einem besonderen Hotel. Das Wasserschloss Kalteneck.
Diese Etappe ist besonders schön, wenn man Burgen und Schlösser mag. Denn auf dieser Etappe findet ihr nicht nur zahlreiche Schafsherden und Pferdekoppeln sondern eben auch zahlreiche Burgen am Wegesrand.
Außerdem ist ein Teil der Strecke, ebenfalls ein Teil des 7 Kapellen Radweges und wir dürfen zwei der Kapellen bestaunen.

Heute trifft es Sandro mit dem Hungerast. Der schwere Anhänger, die Kinder und Gepäck sind einfach eine immense Belastung. Gott sei Dank habe ich am Anfang der Tour in einem kleinen Tante Emma Laden eingekauft, sodass wir uns auf eine Wiese setzen konnten und etwas essen. Ansonsten hätte es heute ziemlich schlecht ausgesehen, denn es gab nur zwei Restaurants auf der Strecke, welche erst am Abend öffnen und einen Supermarkt.
Aber auch ohne Hungerast werden meine Beine langsam schwer, aber wir kämpfen uns durch. Schließlich freuen wir uns extrem auf das Wasserschloss. Und wir Radfahrer wissen ja, nach so einem Tag kommt immer ein guter. 🙂
An liebevoll eingerichteten Familienstopps könnten unsere Kleinen die familienfreundlichen Angebote genießen, doch beide schlafen komplett durch, die ganze Fahrt über. Den heutigen Regen und die Kälte nehmen wir mit Humor. Gepackt haben wir schließlich für mildes und trockenes Wetter 😀
Das Schloss Kalteneck ist wirklich das schönste Hotel in dem wir jemals waren. Schon bei der Ankunft war ich komplett verzaubert. Ein Wasserschloss an dem auch noch Ziegen leben, absoluter Wahnsinn. In der ruhigen Umgebung gab es nur uns und die Geräusche der Frösche und Ziegen. Hierher werden wir auf jeden Fall wiederkommen.


Tag 4: Von Höchstädt bis Ziemetshausen (ca. 65 km)
Der Morgen begann ganz entspannt. Wir hatten alle richtig gut geschlafen, die Sonne schien und wir gingen erst zum Frühstücken und anschließend in das Nahegelegene Kneippbecken.
In diesem Hotel waren wir zum ersten Mal nicht die einzigen Radreisenden. Im Schloss Kalteneck waren noch mehr Radreisende und so lernten wir ein nettes amerikanisches Paar kennen.
Tag 4 stellt uns vor eine besondere Herausforderung – etwa 65 Kilometer führen uns von Höchstädt bis nach Ziemetshausen. Diese längste Etappe unserer Tour fordert uns körperlich und mental, belohnt uns aber gleichzeitig mit immer wieder neuen Panoramen.

Unterwegs legen wir eine kurze Pause ein und nutzen einen gemütliche Spielplatz. Trotz der Anstrengung genießen wir diese Fahrt als echtes Highlight. Für uns gibt es nichts schöneres als solche Highlights mit unseren Kindern zu erleben.

Bei Sandro machen sich wegen der Kälte und den 45kg des Anhängers leichte Knieschmerzen bemerkbar, ich spüre eine Erkältung. Aber der Großteil der Tour ist ja leider schon vorbei und die letzten beiden Tage werden sicherlich wieder wie im Flug vergehen.
Das Highlight ist an diesem Tag aber definitiv das Hotel Adler, wo bei herzlichen Gastgebern übernachten.
Heute Abend hat sich mein Papa auch ein Hotelzimmer gebucht und wird uns die letzten beiden Tage begleiten. Besonders für unseren großen Sohn, ist das ein absolutes Highlight. Wir freuen uns mit ihm gemeinsam die letzten beiden Etappen zu meistern.
Gemeinsam geht es nach dem Duschen zum Abendessen im Hotel Adler. Und es fällt uns wirklich schwer uns bei der vielfältigen Karte zu entscheiden. Schlussendlich fällt die Wahl dann auf den Gute Laune Burger und Pommes.
Das Restaurant ist an diesem Samstag Abend komplett voll, trotzdem haben die Servicekräfte alles perfekt im Griff und sind super freundlich und hilfsbereit.
Nach dem ersten Bissen, ist uns klar warum hier so viel los ist. Denn das Essen ist unglaublich lecker. 🙂
Der Adler liegt ebenfalls direkt auf der Strecke, allerdings lohnt sich noch ein kleiner Abendspaziergang zum Wasserrad.




Tag 5: Von Ziemetshausen bis Weißenhorn (ca. 58 km)
Nach einer erholsamen Nacht starten wir in den fünften Tag und machen uns auf den Weg von Ziemetshausen nach Weißenhorn – ein Abschnitt von ca. 58 Kilometern.
Das heutige Routenprofil war wieder einmal wellig. Bereits kurz nach dem Start ging es bergauf zur örtlichen Wallfahrtskirche. Maria Vesperbild. Da wir wieder Regen erwischt hatten, ging es für uns schnell weiter in Richtung zwischen Ziel Krumbach.
Heute ging es durch viele schöne kleinere Orte mit schönen Kirchen. Und auch immer wieder entlang des Wassers.
Landschaftlich war diese Etappe am schönsten. Die ständige Abwechslung in der Landschaft und dazu so abwechslungsreiche Flüsse.
Heute waren wir deutlich langsamer als in den ersten Etappen, da wir langsam einfach etwas müde waren. Dafür konnten wir die Landschaft besser genießen.
Nach 30 Kilometern in Krumbach war es Zeit für eine Pause. Krumbach ist wirklich ein schöner Ort für eine Pause. Eine Vielzahl von Restaurants und Cafés warten auf uns. Und nach einem leckeren deftigen Mittagessen lässt es sich dann auch gut zum Ziel kommen. Das Riku Hotel wird das letzte Hotel auf unserer Radreise sein. Unglaublich, aber wir haben es quasi geschafft. Mit zwei Kleinkindern, ohne Drama und dafür mit einer Menge schöner Momente.
Tag 6: Von Weißenhorn bis Ulm und Abreise (ca. 24 km)
Am letzten Tag unserer Tour radeln wir die letzte Etappe – Heute heißt es nur noch Ankommen. 24 Kilometer führen uns von Weißenhorn zurück nach Ulm. Auf dieser kurzen, aber prall gefüllten Strecke lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren und genießen die letzten Momente auf unseren zwei Rädern. Die Rückfahrt bietet uns nochmals kurze Einblicke in die abwechslungsreiche Landschaft des Donautals und verabschiedet uns sanft von dem Abenteuer, das uns so viel Freude, Entspannung und Inspiration geschenkt hat. Physisch und mental gestärkt, voller neuer Eindrücke, kehren wir nach Ulm zurück, bereit, unseren nächsten Familienausflug zu planen!
Unsere Tipps für eine Radreise auf dem DonauTäler-Radweg
- So wenig Gepäck wie möglich!
Es braucht oft deutlich weniger, als man denkt. Auch mit zwei Kleinkindern. Trotz nur 2 Taschen und einem Rucksack, haben wir z.B. viel zu viele Windeln dabei.
- Vesper mitnehmen / Rast planen!
Da der Radweg über ländliche Gebiete führt, gibt es nicht immer eine passende Einkehr – mal gibt es nur kleine Orte, mal hat die Küche der Gasthäuser noch geschlossen. Das gilt auch für das Abendessen.
- Verpflegung und Regeneration planen!
Wir verpflegen uns stetig mit Dextro-Riegeln. An die Regeneration haben wir diesmal jedoch nicht gedacht. Mit dem enormen Zusatzgepäck wäre der ein oder andere Recovery Shake willkommen gewesen.
- Don´t trust the Wettervorhersage 😀
Wir hatten nur das nötigste dabei. Gepackt auf das Mindeste, der Wetterprognose entsprechend. Wenigstens eine Regenjacke hätte aber nicht geschadet. Unsere Rettung war unsere Mutifunktionsjacke von Vaude.
Du hast noch Fragen zu deinem eigenen Radabenteuer in Bayerisch-Schwaben? Dann stelle deine Fragen gerne in den Kommentaren. Mehr Informationen zu deiner eigenen Planung findest du hier.